Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Sibirien im Februar – ein ganz besonderer Marathon

Es war dieses Jahr nun schon das vierte Mal, dass wir mit einer Staffel der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn angetreten sind. Doch bevor ihr entnervt wegklickt, weil euch die Story bekannt vorkommt: Dieses Jahr gab es zwei Besonderheiten.

Als wir uns 2016 zu unserem ersten Sibirien-Marathon angemeldet hatten und den Lauf bei Facebook angekündigt hatten, sorgte das noch für ungläubige und besorgte Reaktionen im Familienkreis: „Ihr wollt doch nicht wirklich im Februar in Sibirien einen Marathon laufen?“ Inzwischen können wir zumindest unsere Verwandtschaft nicht mehr damit schocken. Denn sie wissen mittlerweile, dass dieser Marathon nicht irgendwo im eisigen Novosibirsk stattfindet, sondern fünf Autominuten von unserem Zuhause entfernt im Elmshorner Forst Sibirien.

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Eisige Temperaturen und tatsächlich Schnee: Wir waren wieder beim Sibirien-Marathon am Start!

Same procedure as last year? Same procedure as EVERY year! Bereits zum dritten Mal in Folge war am vergangenen Wochenende eine Staffel mit Läuferinnen und Läufern der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn am Start. Kalt war’s – und cool war’s!

Wie schön, dass wir beim Sibirien-Marathon mittlerweile quasi zum Inventar gehören und deshalb wieder mit unser Typ-1-Diabetes-Staffel am Start sein konnten. Denn dieser Lauf ist klein, aber fein und hat nur eine sehr begrenzte Zahl an Startplätzen. 59-mal gilt es um einen See zu laufen, Staffeln können in jeder Runde aufs Neue entscheiden, ob sie wechseln möchten. Weiterlesen


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Erste-Hilfe-Einsatz beim Stadtlauf – und ein richtig schlechtes Gewissen

Beim Elmshorner Stadtlauf war ich dieses Jahr zusammen mit neun anderen Läufern vom Willkommensteam für Flüchtlinge am Start. Das war super. Während des Laufs musste ich allerdings erleben, wie ein älterer Herr in der Königstraße stolperte und stürzte, mitten auf’s Gesicht. Das war furchtbar. Und brachte mich ins Grübeln.

Auf den Elmshorner Stadtlauf blicke ich in diesem Jahr mit etwas gemischten Gefühlen zurück. Zum einen voller Stolz, weil unsere Läufer vom Willkommensteam für Flüchtlinge so toll abgeschnitten haben. Wir hatten in den Wochen vor dem Lauf zusammen bei „Fit für den Stadtlauf“ trainiert, die Läufer aus Eritrea, Afghanistan und Syrien waren begeistert bei der Sache, die anderen Teilnehmer des Laufkurses waren nett und aufgeschlossen gegenüber den Neulingen, die beiden Trainer Stefan und Uwe machten einen super Job und dachten sich immer wieder neue Laufspiele aus, mit denen sie die Kursteilnehmer miteinander in Kontakt bringen konnten. Weiterlesen