Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Demnächst auf Youtube: Ich bin mal wieder als Saatkrähen-Expertin gefragt!

Ein Lokal-Blog wie dieses verhilft einem manchmal ganz unverhofft zu neuen Kontakten. So rief mich gestern ein freundlicher Herr an, der bei einem Termin in Elmshorn Kontakt mit Saatkrähen sowie Saatkrähen-Hassern und Saatkrähen-Freunden gemacht hatte.

„Die Saatkrähen scheinen die Menschen in Elmshorn zu polarisieren“, erzählte er mir – und ich musste ihm natürlich recht geben, denn auf diese zwei unversöhnlichen Fraktionen bin auch ich bei meinen Gelegenheits-Recherchen immer wieder gestoßen. Doch wieso rief der Mann mich deswegen an? Nun, er betreibt den kleinen Youtube-Kanal „Video Natur“ und witterte angesichts der vielen Saatkrähen in Elmshorn gleich ein schönes Thema für einen Videobeitrag. Weiterlesen

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Elmshorner Krähen im TV: Aloha, ich war im Fernsehen!

Gestern Abend konnte man um 18:30 Uhr endlich den seit Langem angekündigten TV-Beitrag von ZDF Terra Xpress über die Elmshorner Krähenplage sehen. Mit dabei: „Bloggerin Antje Thiel, die auf ihrem Blog ihrem Ärger über das schwarze Federvieh freien Lauf lässt“.

Es ist ja schön, dass man sich inzwischen bundesweit für die Elmshorner Krähenplage interessiert. Deshalb hatte ich vor ein paar Monaten auch gern mitgemacht, als sich das ZDF bei mir meldete und mich fragte, ob ich für einen kurzen Dreh zur Verfügung stehen könnte. Die TV-Redakteure waren bei der Recherche auf mein Blog gestoßen, auf dem ich ja schon häufiger über meinen Ärger über dieses lästige schwarze Federvieh geschrieben habe. Am 5. Juni 2016 um 18:30 Uhr war es nun endlich so weit, der Beitrag wurde gesendet. Wer ihn verpasst hat, kann ihn hier in der Mediathek ansehen. Weiterlesen


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Das ZDF dreht in Elmshorn über Saatkrähen – und ich bin mittendrin!

Die Saison hat begonnen, jetzt ist letzte Gelegenheit, die lästigen Saatkrähen zu vergrämen, bevor die Brutsaison wieder beginnt. In den vergangenen drei Tagen hat das ZDF für die Sendung  „Terra XPress“ hier in Elmshorn gedreht, wie man sich hier gegen die Plagegeister wehrt – und was man eben nicht gegen sie unternimmt.

Bei den Recherchen für den Beitrag war die Redaktion auch auf mein Elmshorn-Blog gestoßen, denn ich habe in den vergangenen anderthalb Jahren ja immer mal wieder über das Thema berichtet und habe deshalb im Google-Ranking vermutlich einen ganz guten Platz erobert, wenn es um die Suchbegriffe „Krähen + Elmshorn“ geht. Die Beiträge erscheinen in der Blog-Rubrik „Was in Elmshorn nervt“ übrigens, womit meine Haltung zu den Krähen recht eindeutig sein dürfte. Weiterlesen


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Und es gibt sie doch: Krähenangriffe in Schleswig-Holstein

Vor einer Weile bekam ich von der Polizei Schleswig-Holstein die Auskunft, dass in ganz Schleswig-Holstein keine Angriffe von Krähen auf Menschen aktenkundig sind. Doch offenbar ist der Polizeistatistik da der „Terror durch wilde Rabenkrähen“ in Barlt durch die Lappen gegangen.

Aufmerksame Blog-Leser wissen, dass ich ein etwas getrübtes Verhältnis zu den vielen Saatkrähen habe, die in Elmshorn ihr Unwesen treiben. Sie sind laut und scheißen alles voll – und man darf (fast) nichts gegen sie unternehmen, weil sie unter Naturschutz stehen. Unklar ist, ob sie Menschen nicht nur durch die Keime in ihren Ausscheidungen gefährlich werden können (die sie gelegentlich auf den Grundstücken von Kindergärten oder Schulen hinterlassen, wo Kinder eigentlich gern draußen spielen), sondern auch durch aggressive Angriffe. In Hamburg kommen Angriffe von Krähen auf Menschen Presseberichten zufolge zwei- bis dreimal im Jahr vor. In Schleswig-Holstein hingegen wurden in den vergangenen Jahren überhaupt keine Krähenangriffe gemeldet, wie mir die Pressestelle der Landespolizei im Juni 2015 mitteilte. Weiterlesen


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Kleine Korrektur: Krähen sind doch weit weniger gefährlich!

Es hat zwar keiner meiner Leser gemerkt, aber mein mathematisch begabter Mann: In meinem Blogbeitrag vor ein paar Tagen habe ich das Risiko, in Elmshorn Opfer eines Krähenangriffs zu werden, falsch berechnet. Hier findet ihr nun die korrekte Rechnung.

Wie auch immer die Rechnung ausfällt, ich mag die Elmshorner Saatkrähen nicht. Doch ich habe fälschlicherweise ausgerechnet, dass Jahr für Jahr jeder 200. Elmshorner Opfer einer Krähenattacke wird – zumindest statistisch gesehen, wenn man die Zahlen aus Hamburg mit der Elmshorner Menschen- und Krähenpopulation ins Verhältnis setzt. Der Polizei Schleswig-Holstein war mein Rechenfehler nicht aufgefallen, obwohl sich die Pressestelle über meine Anfrage nach der Zahl der gemeldeten Krähenübergriffe in Elmshorn gefreut und gleich landesweit recherchiert hatte. Ergebnis: Es sind in den vergangenen Jahren weder in Elmshorn, noch in Kiel überhaupt irgendwelche solcher Angriffe angezeigt worden. „Das scheint landesweit kein Thema zu sein“, meinte Nico Möller von der Pressestelle, der mich anrief um mir die Resultate der polizeilichen Recherchen mitzuteilen. Weiterlesen


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Krähenangriffe: Hitchcock’s „Die Vögel“ auch bei uns in Elmshorn?

Vor einer Woche berichtete das Hamburger Abendblatt über Angriffe von Kräheneltern auf Passanten, die sich den Jungtieren genähert hatten. Und ich habe gleich einmal die Wahrscheinlichkeit ausgerechnet, mit der so etwas auch in Elmshorn mit seiner großen Krähenpopulation passieren kann.

Zwei- bis dreimal im Jahr passiert so etwas in Hamburg: Krähen fliegen im Sturzflug auf Passanten nieder und attackieren sie mit Krallen und Schnäbeln. Nicht einmal von der Polizei lassen sie sich davon abhalten, so dass sie letztlich im ausbruchsicheren Käfig abtransportiert werden müssen. Vor einer Woche berichtete das Hamburger Abendblatt über einen solchen Falll: Ein Ehepaar wurde von Krähen angegriffen, weil es sich einem aus dem Nest gefallenen Jungtier genähert hatte, das am Rand des Gehsteigs im Gras kauerte. In der Bildergalerie zum Artikel kann man sehen, dass andere Passanten sich mit einem Regenschirm vor dem wildgewordenen Elterntieren schützen mussten. Weiterlesen


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Saatkrähen: Die einen lieben sie, die anderen verscheuchen sie…

Habt ihr neulich im „Stern“ die Geschichte von dem Mädchen aus Seattle gelesen, dem Krähen regelmäßig Geschenke bringen, weil es sie füttert? Also hier in Elmshorn gibt’s keine Geschenke von den Viechern, nur Geschrei und Gescheiße. Deshalb bin ich höchst einverstanden damit, dass sie mit allen Mitteln vertrieben werden, die der Naturschutz erlaubt.

Gabi ist acht Jahre alt und wohnt in Seattle im US-Bundesstaat Washington. Sie war neulich Heldin einer niedlichen Geschichte im „Stern“. Denn sie füttert die Krähen in ihrem Garten und bekommt dafür Geschenke von den schlauen schwarzen Vögeln gebracht: bunte Glasscherben, bunte Knöpfe, kleine Gegenstände aus Metall, welche die Kleine einzeln abpackt und katalogisiert. Die Krähen scheinen die Dinge tatsächlich anzuschleppen, um sich bei dem Mädchen für das Futter zu bedanken. Weiterlesen