Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


Ein Kommentar

Der Schiedsmann von Haselau: Immer auf der Suche nach dem besten Kompromiss?

Liebe Leute, ich kann es mir einfach nicht verkneifen, ich muss doch noch meine Lektüre vom vergangenen Sonnabend mit euch teilen. Da war nämlich in den Uetersener Nachrichten zu lesen, dass Gunter Küchler, über dessen verbalen Entgleisungen gegenüber Rennradfahrern ich mich in den letzten beiden Blogposts ausgelassen habe, mit einer Dankesurkunde für seine Tätigkeit als Schiedsmann geehrt wurde.

Es hat seine Vorteile, dass ich seit Abschluss meines Digital-Abos der Elmshorner Nachrichten nicht nur die Elmshorner Nachrichten selbst, sondern auch alle anderen Lokalzeitungen des SHZ-Verlages digital lesen kann. Sonst wäre es mir sicher entgangen, dass der stellvertretende Amtsleiter und stellvertretender Bürgermeister Gunter Küchler aus Haselau kürzlich eine Urkunde für sein ehrenamtliches Engagement als Schiedsmann ausgezeichnet wurde. Weiterlesen

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Rennradfahrer vs. Fußgänger vs. Autofahrer, die Geschichte geht weiter…

Wow, das Thema Rennradfahrer im Kreis Pinneberg hat ja ganz schöne Wellen geschlagen. Heute widmeten die Elmshorner Nachrichten (EN) den Reaktionen auf ihren Artikel von Sonnabend eine ganze Seite. Darin wurde ich mit Aussagen aus meinem Blogbeitrag mehrfach zitiert, und auch ein Leserbrief meines Mannes (mit dem ich bei dieser Diskussion einer Meinung bin) wurde abgedruckt.

Ich freue mich, dass die EN das Thema noch einmal aufgegriffen hat – und dass Christoph und ich nicht allein sind mit unserem Entsetzen über Äußerungen wie „Bei meinem nächsten Auto lasse ich mir zwei Behälter fürs Scheibenwischen einbauen. Einen auf der rechten Seite, mit Jauche fürs Überholen“, „Ohne Klingel brüllen sie [die Rennradfahrer] andere Passanten gnadenlos an. Ein asoziales Verhalten“ oder „Diese Radfahrer müssen erst lernen, wie man sich in einer zivilisierten Gesellschaft verhält“. Weiterlesen


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Aggresive Stimmungsmache gegen Rennradfahrer

Als mein Mann Christoph und ich am vergangenen Sonnabend die Elmshorner Nachrichten lasen, trauten wir unseren Augen kaum. Da wurde in einem Artikel über Konflikte zwischen Auto- und Rennradfahrern im Kreis Pinneberg der stellvertretende Bürgermeister von Haselau, Gunter Küchler, mit den Worten zititiert: „Bei meinem nächsten Auto lasse ich mir zwei Behälter fürs Scheibenwischen einbauen. Einen auf der rechten Seite, mit Jauche fürs Überholen.“

Wir waren entsetzt über diese verbale Entgleisung, und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen, weil wir selbst Rennrad fahren und das lebende Beispiel dafür sind, dass Rennradfahrer nicht per se aggressiv sind und andere Verkehrsteilnehmer gefährden – genau das aber suggerieren die Äußerungen von Gunter Küchler. Wir trainieren im Sommer für den einen oder anderen Triathlon in der Region und nutzen für das Radtraining natürlich auch die Straßen im Kreis Pinneberg. Ich werde beim Training häufig angehupt oder aus dem heruntergelassenen Fenster heraus mit fuchtelnden Händen beschimpft: „Auf den Radweg mit dir!“ Auch ich bin schon mit Wischwasser attackiert worden. Weiterlesen


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Radausfahrt am Deich – heute mal zum Pinnausperrwerk

Seit ich im Frühjahr regelmäßig für den einen oder anderen Triathlon trainiere, weiß ich sehr zu schätzen, dass man in Elmshorn nicht lange durch den Stadtverkehr tingeln muss, bis man mit dem Rennrad tolle, nahezu autofreie Strecken fahren kann.

In meinem Kalender ist der 16. Juli 2016 fett eingetragen: Da werde ich zum mittlerweile vierten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sind zwar keine unmenschlichen Distanzen, aber ein bisschen Training erfordern sie trotzdem. Angesichts des tollen frühsommerlichen Wetters heute – und vor allem nach dem gemeinen erneuten Wintereinbruch vergangene Woche – beschlossen mein Mann Christoph und ich, uns endlich mal wieder auf’s Rennrad zu schwingen. Weiterlesen


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Meine absolute Lieblingsstrecke: Mit dem Rad am Deich entlang bis zum Krückausperrwerk

Kaum passiert man das Ortsschild und fährt den Krückaudeich entlang, begegnen einem viele Schafe, einige Spaziergänger und Radfahrer und nur wenige Autos.

Im Sommer 2014 habe ich mir ein Rennrad gekauft, um beim nächsten Volkstriathlon noch ein bisschen besser als mit meinem Tourenrad aufgestellt zu sein. Seither erkunde ich geeignete Rennradstrecken in und um Elmshorn. Die bislang schönste führt am Deich entlang bis zum Krückausperrwerk. Man gelangt dorthin, wenn man von der Innenstadt aus auf der Westerstraße an den Stadtwerken vorbei radelt und dann rechts auf die Heinrich-Hertz-Straße abbiegt. Bei der nächsten Straßengabel rechts halten, und schon ist man am Deich. Weiterlesen