Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Rückblick: Das war mein Jahr 2017 in Elmshorn!

„Zwischen den Jahren“ ist traditionell die Zeit für einen gepflegten Jahresrückblick. Was also war hier in meinem Elmshorner Leben los im Jahr 2017?

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Im Januar konnte ich für mich endlich das Geheimnis der norddeutschen Pfütten lüften. Wie man sie besser macht als bei meinem Feldversuch in den ersten Januartagen, durfte ich zwischenzeitlich bei den Matjestagen in Glückstadt in einer Live-Demonstration lernen. Mal schauen, ob ich dieses Jahr zu Silvester noch einmal einen Versuch starte, diese frittierten kleinen Schweinereien selbst herzustellen! Weiterlesen

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Matjestage in Glückstadt – inklusive Pfütten-Kochshow für meine kulinarische Weiterbildung…

Am vergangenen Wochenende waren in Glückstadt die traditionellen Matjestage, verbunden mit gleich zwei runden Jubiläen – nämlich 400 Jahre Glückstadt und 50 Jahre Matjestage. Ich hatte die Matjestage schon länger auf meiner Liste der Dinge, die man in und um Elmshorn mal erlebt haben sollte. Doch den entscheidenden Ausschlag gab dann eine Einladung zur Pfütten-Kochshow beim Haushaltsgeräte-Händler Meiners.

Als Neuling bei den Matjestagen staunte ich zunächst einmal, wieviel Trubel am Sonntag im beschaulichen Glückstadt herrschte. Wir konnten zum Parken nicht in die Innenstadt fahren, sondern mussten das Auto im Industriegebiet abstellen und mit dem Shuttle-Bus ins Zentrum tingeln. Dort erwarteten uns Flohmarktstände, Fressmeile, verkaufsoffener Sonntag sowie verschiedene große und kleine Open-Air-Bühnen, auf denen Rockbands und Shanty-Chöre auftraten. Weiterlesen


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Achtung, heiß und fettig! Ich habe mit norddeutschen Pfütten experimentiert!

Es ist nun schon ein paar Tage her, dass meine gusseiserne Pfüttenpfanne hier eingetroffen ist. Und gestern haben wir uns erstmals an die norddeutsche Silvester-Spezialität gewagt. Das Ergebnis: Nicht Low-Carb, nicht fettarm, noch nicht perfekt gelungen – aber trotzdem lecker.

Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), erfreuen sich seit ein paar Jahren wieder wachsender Beliebtheit. Gut unterrichtete Quellen berichten jedenfalls über einen neuerdings wieder steigenden Umsatz mit Pfüttenpfannen regelmäßig vor Silvester. Auch ich hatte kurz vor dem Jahreswechsel noch versucht, ein solches Spezialgerät zu ergattern, war aber leider erfolglos geblieben, wie ich in meinem letzten Blogbeitrag von 2016 berichtet habe. Weiterlesen


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Neugierig auf einen alten norddeutschen Silvesterbrauch

Es gibt Tage, da frage ich mich ernsthaft, warum ich mich nicht längst aus der einen oder anderen Elmhorn-Gruppe bei Facebook abgemeldet habe. Es sind die Tage, an denen reihum gefragt wird, ob der DHL-Fahrer schon an dieser oder jener Straße vorbeigekommen ist oder welcher Supermarkt heute bis wann geöffnet hat. Puh. Doch es gibt auch Tage, an denen ich in diesen Gruppen auf interessante Themen stoße.

So zum Beispiel vorgestern. Da fragte jemand in die Runde, ob alle ihre Silvester-Berliner beim Bäcker kaufen oder ob sich nicht jemand auch noch selbst backt. In den Antworten auf diese Frage lernte ich ein ganz neues Wort kennen: Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), die offenbar zu Silvester hier Brauch sind und tatsächlich von manchen selbst gebacken werden. Weiterlesen