Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Großer Andrang und tolle Stimmung beim Neujahrsfrühstück im Mühlencafé

Es war ein Test, wie er besser nicht hätte verlaufen können: Das Neujahrsfrühstück, das am 11. Januar 2020 im Mühlencafé vom Willkommensteam für Flüchtlinge e. V. organisiert wurde, war ein voller Erfolg. Alle Tische und Sitzgelegenheiten waren belegt, überall kamen Menschen miteinander ins Gespräch, am Tresen verkauften die Helferinnen und Helfer in einem fort leckere frisch belegte Brötchen, brühten frischen Kaffee auf und servierten Rührei mit Speck.

Immer wieder mussten die Helferinnen und Helfer nachlegen, neue Brötchen schmieren und liebevoll anrichten. Zweimal mussten weitere Brötchen beim Bäcker nebenan nachgekauft werden, um die stetige Nachfrage zu bedienen. Besonders positiv: Unter den Besucherinnen und Besuchern waren auch viele Menschen aus Elmshorn, die zuvor noch nicht im Mühlencafé gewesen waren. Genau darum ging es bei dem ersten Frühstückstermin im Mühlencafé auch: Menschen neugierig zu machen, die bislang keine Berührungspunkte mit dem Willkommensteam und den von ihm begleiteten Flüchtlingen gemacht hatten. Weiterlesen


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Betroffene und fassungslose Gesichter nach Vortrag des Seenotretters im Mühlencafé

Es war der Beitrag des Willkommensteams zur diesjährigen Interkulturellen Woche: ein Vortrag des Rettungssanitäters Kai Anders aus Itzehoe, der von seinen Einsätzen zur Seenotrettung mit der Organisation Sea-Watch berichtete, die bislang rund 30.000 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer das Leben gerettet hat.

Etwa 50 Menschen waren am 25. September 2019 der Einladung des Willkommensteams ins Mühlencafé gefolgt, um von Kai Anders aus erster Hand zu erfahren, wie die Organisation Sea-Watch entstanden ist, wie ein Einsatz zur Seenotrettung abläuft und was er persönlich dabei schon alles erlebt hat. Weiterlesen


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Wohltuend sachlich und freundlich: Zahlen, Daten und Fakten zu Flüchtlingen in Elmshorn bei Infoveranstaltung im Mühlencafé

Wer die aktuellen Nachrichten aus Chemnitz und anderswo verfolgt, der gewinnt leicht den Eindruck, dass viele Menschen ihr „Wissen“ über Flüchtlinge vor allem aus der Gerüchteküche beziehen. Anders in Elmshorn. Hier kamen gestern Abend knapp 100 Menschen ins Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn, um sich über aktuellen Zahle, Daten und Fakten rund um das Thema Flüchtlinge in Elmshorn zu informieren.

Die Informationen stammten direkt aus der Verwaltung und wurden von Stadtrat Dirk Moritz persönlich erläutert. Sein Vortrag endete mit dem schönen Schlusswort: „Wir Elmshorner werfen keine Steine auf Flüchtlinge und Ausländer. Wir werfen ihnen Bälle zu.“ Und ich freute mich sehr über den Applaus, den er für dieses Fazit erhielt. Elmshorn ist nicht Sachsen, und das ist auch gut so. Weiterlesen


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Supernormal: Ein paar Gedanken zur neuen Elmshorner Stadtmarke

Vor knapp einer Woche wurde das Geheimnis um Elmshorns neue Stadtmarke gelüftet. Weil nun einmal jede Stadt eine Marke oder einen Slogan haben muss. Hamburg ist das Tor zur Welt, Elmshorn ist „supernormal“.

Zwei Worte, kurz und knapp, präsentiert auf magentafarbenem Hintergrund. „Elmshorn. Supernormal.“ In einer Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Januar 2017 heißt es dazu: „Als erste Stadt überhaupt hat Elmshorn eine Marke entwickelt, die aus dem Wettbewerb um noch tollere, noch hübschere, noch unglaublichere Eigenschaften aussteigt. Und in den Vordergrund stellt, was heute schon wieder etwas Besonderes ist: Normalität.“

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Leserbeirat der Zeitung: Mitreden und hinter die Kulissen gucken

Seit Neuestem hat auch die Regionalausgabe für den Kreis Pinneberg des Hamburger Abendblatts einen Leserbeirat. Und ich mit dabei, wenn die Redaktion mit dem Beirat über die Aufmachung, Themenauswahl und Qualität der Zeitung diskutiert.

Es ist schon ein paar Wochen her – wir hatten unser Abo des Hamburger Abendblatts noch nicht auf Digital-Abo umgestellt und uns gerade erst für den zusätzlichen Bezug der Elmshorner Nachrichten entschieden – da legte mir mein Mann einen aus der Zeitung ausgerissenen Schnipsel auf den Tisch: „Das wäre doch was für dich! Das Abendblatt will für den Pinneberg-Teil einen Leserbeirat einrichten, hier kann man sich bewerben!“ Weiterlesen


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Flüchtlinge im Kreis Pinneberg sind „polizeilich völlig unauffällig“

Am Freitag, 13. Mai 2016, hatte der Einwandererbund zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge und Polizei“ eingeladen, an der rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Der Revierleiter der Polizei Elmshorn, Thorsten Buchwitz, der gleichzeitig auch als Koordinator für alle Belange rund um Flüchtlinge für die Polizei im Kreis Pinneberg fungiert, berichtete über seine Beobachtungen und stand Rede und Antwort. Ich war als Vertreterin des Willkommensteams dabei – hier mein ausführlicher Veranstaltungsbericht.

Wer nur wenig Zeit zum Lesen hat, für den kann man die Ausführungen von Thorsten Buchwitz mit nur einem Satz zusammenfassen: „Die Flüchtlinge im Kreis Pinneberg sind polizeilich völlig unauffällig.“ Wer es genauer wissen möchte: Der Revierleiter ging natürlich auch ins Detail. Von Flüchtlingen gingen nicht mehr und nicht weniger Straftaten aus als von anderen Einwohnern, „sie verhalten sich tendenziell sogar eher gesetzestreu als Einheimische“. Weiterlesen


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Industriemuseum Elmshorn: Streifzug durch Maragarineproduktion, Hafenlärm und Schulstube

Elmshorn ist ganz unverkennbar eine Industriestadt. Fast an jeder Kreuzung weist ein Schild in irgendein Industriegebiet. Folgerichtig heißt das Elmshorner Heimatmuseum auch „Industriemuseum“. Vor einer Woche war ich zum ersten Mal dort – zusammen mit etlichen Elmshorner Neubürgern über das Willkommensteam für Flüchtlinge.

2014-10-12 17.47.57

Beinahe an jeder Kreuzung in Elmshorn…

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… führt ein Schild in mindestens ein Industriegebiet

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