Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


Ein Kommentar

Mülleimer, Regenschirm und Thermoskanne: Eine unvollendete Mordsgeschichte…

Vor einer Weile bot sich mir auf dem Weg zu Fuß in die Stadt in der Rudolf-Diesel-Straße ein lustiger Anblick: Da hatte jemand eine Thermoskanne auf einem Mülleimer abgestellt und außerdem seinen Regenschirm darin entsorgt. Was für eine Geschichte steckt wohl hinter diesem Bild?

Als Kind hätte ich mit meinen Freunden umgehend einen Detektivclub gegründet, um diesen mysteriösen Fall aufzuklären. „Die Spürnasen“ hätten wir uns vorzugsweise genannt. Heutzutage bin ich kaum weniger neugierig, gehe aber ein bisschen anders an das Thema heran.

Weiterlesen

Werbeanzeigen


Ein Kommentar

Neuer Betreiber im Broderick: Vertraute Umgebung, neue Speisekarte

 

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich im Februar darauf kam, bei Immonet.de in den Anzeigen für Gewerbeimmobilien zu stöbern. Aber ich tat es und stieß dabei auf eine Vermietungsangebot für das Ladenlokal des Irish Pub Broderick in Elmshorn. Aber keine Panik – das Broderick lebt weiter. Mit neuem Betreiber, vertrauter Einrichtung und neuer Speisekarte. Gestern habe ich sie getestet.

Als ich am 22. Februar die Immonet-Anzeige verwundert auf der Facebook-Seite dieses Blogs gepostet und gefragt hatte, ob irgendwer weiß, was es damit auf sich hat, hatte ich ziemlich schnell Antworten auf die Frage „Was wird aus dem Broderick?“. Es meldete sich nämlich fix der neue Betreiber, der mir mitteilte, er habe das Lokal übernommen, renoviere es gerade und starte dann im März mit neuer Speisekarte, aber unverändertem Flair eines Irish Pubs. Beef, Burger, Mittagstisch, überwiegend regionale Zutaten, Live-Musik und Themenabende. Und schwupp war die Anzeige im Immonet auch schon wieder verschwunden. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Was spricht für bzw. gegen einen Umzug nach Elmshorn? Erinnerungen an eine lustige Facebook-Diskussion

Es ist genau fünf Jahre her, dass mein Mann Christoph und ich darüber nachdachten, von Hamburg nach Elmshorn zu ziehen. Gedankengänge, die nicht jeder meiner Freunde nachvollziehen konnte, wie eine kleine Diskussion zeigt, an die mich Facebook heute erinnert hat.

Die Diskussion passt ganz gut zu dem aktuellen Disput über die neue Elmshorner Stadtmarke „Supernormal“, finde ich… Am 14. Februar 2012 also fragte ich ganz unbedarft in die Runde: „Was spricht für bzw. gegen einen Umzug nach Elmshorn? Meinungen erwünscht!“ Daraufhin hagelte es eine Menge lustiger Kommentare… Weiterlesen


9 Kommentare

Neugierig auf einen alten norddeutschen Silvesterbrauch

Es gibt Tage, da frage ich mich ernsthaft, warum ich mich nicht längst aus der einen oder anderen Elmhorn-Gruppe bei Facebook abgemeldet habe. Es sind die Tage, an denen reihum gefragt wird, ob der DHL-Fahrer schon an dieser oder jener Straße vorbeigekommen ist oder welcher Supermarkt heute bis wann geöffnet hat. Puh. Doch es gibt auch Tage, an denen ich in diesen Gruppen auf interessante Themen stoße.

So zum Beispiel vorgestern. Da fragte jemand in die Runde, ob alle ihre Silvester-Berliner beim Bäcker kaufen oder ob sich nicht jemand auch noch selbst backt. In den Antworten auf diese Frage lernte ich ein ganz neues Wort kennen: Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), die offenbar zu Silvester hier Brauch sind und tatsächlich von manchen selbst gebacken werden. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Licht und weniger Gebüsch: Schluss mit Problemzonen in Elmshorn

In der Lokalpresse wurde schon mehrfach über Patricia Capurso und ihr Engagement gegen dunkle „Angst-Orte“ in Elmshorn berichtet. Die Berichte haben mich neugierig gemacht, also habe ich mich selbst auch einmal mit ihr getroffen. Bei einem langen Spaziergang durch Elmshorn unterhielten wir uns über unheimliche Ecken in Elmshorn und über Freud und Leid des Ehrenamts.

Wer als Berufspendler sein Auto auf dem Park&Ride-Parkplatz am Bahnhof abstellt, der kennt den schmalen gepflasterten Weg, der von der Parkpalette hinter Holz Junge zu den Gleisen führt. Ein bisschen „ab vom Schuss“, im Sommer vom angrenzenden Gebüsch in der Böschung dicht bewachsen. Und genau das war das Problem – zumindest bis Patricia Capurso (24) sich der diversen „Angst-Orte“ in Elmshorn angenommen hat. Patricia selbst spricht allerdings lieber von „Problemzonen“, weil das ein bisschen witziger klingt – und weil ein Problem schließlich eine Sache ist, die man auch lösen kann. Indem man Büsche zurückschneidet, defekte Lampen ersetzt oder neue Lampen aufstellt. Weiterlesen


3 Kommentare

Sharing-Gruppe Elmshorn: Ein Hoch auf die Tauschkultur – und Adieu Waschbeton…

Bei uns steht in den kommenden Wochen die Neugestaltung unseres Gartens an. Es ist dringend an der Zeit, sich von den Waschbeton-Platten auf der Terrasse zu verabschieden. Zum Glück gibt es in Elmshorn eine ganze Reihe von Leuten, die noch Verwendung für sie haben – und man findet sie in der Facebook-Gruppe „Sharing Elmshorn“.

In der Facebook-Gruppe „Sharing Elmshorn – das Forum für bargeldloses Schenken, Verleihen und Tauschen“ funktioniert die von manchen bereits totgesagte Share Economy noch, und zwar erfolgreich und komplett unkommerziell. Ich habe es gerade am vergangenen Wochenende erlebt. Da hatte ich nämlich etwa 30 (?) Quadratmeter Waschbeton-Platten und einige Beton-Treppenstufen von unserer Terrasse dort angeboten. Wir haben sie übrig, weil wir unseren Garten und unsere Terrasse neu gestalten. Natürlich kann man das Abreißen und Entsorgen alter Betonplatten auch dem Gartenbauer überlassen, der vom Baggerhäuschen aus nur ein paar Hebel bedienen muss, und schwupp, sind die Platten verschwunden, völlig mühelos. Aber an irgendeiner Stelle dieses ohnehin teuren Projekts mussten wir den Rotstift ansetzen – und so beschlossen wir, zumindest das Entfernen der alten Platten in Eigenleistung zu erbringen. Weiterlesen