Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Pendeln nach Hamburg – der ganz normale Wahnsinn…

Zum Glück müssen weder mein Mann, noch ich beruflich derzeit jeden Tag nach Hamburg fahren. Unsere Pendel-Abenteuer betreffen in der Regel „nur“ Freizeitaktivitäten. Doch auch da ist es einfach super ärgerlich, wenn man wegen Zugausfall oder -verspätung zum Beispiel zu spät zur Theateraufführung kommt.

Wer ein Ticket für eine Aufführung im Hamburger Schauspielhaus kauft, kann für die Anfahrt ohne weitere Kosten den HVV nutzen – im Gesamtbereich, also auch von Elmshorn aus. Das ist ein ziemlich fairer Deal, wenn man bedenkt, dass die Fahrt zu zweit nach Hamburg und zurück mit einem HVV-Gruppenticket mit knapp 20 Euro zu Buche schlägt. Blöd allerdings, wenn der Zug nicht fährt, den man sich für die Fahrt ins Theater ausgeguckt hat. Weiterlesen

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Unterwegs auf der Elmshorner Veloroute 1: Das soll allen Ernstes eine Strecke für Radfahrer sein?

Zugegeben: Mein Plan, das Elmshorner Velorouten-Netz zu testen, ist nicht mehr ganz taufrisch. Als die Stadt Elmshorn im Februar 2017 das Velorouten-Konzept nebst eigenem Fahrradstadtplan vorstellte, kam mir gleich die Idee, die darin verzeichneten Velorouten einmal auf Herz und Nieren zu testen. Jetzt, gut anderthalb Jahre später, haben mein Mann und ich den ersten Versuch gewagt, sind einmal die Veloroute 1 vom Start bis zum Ende durchgeradelt und haben unsere Eindrücke gesammelt.

Allerdings haben wir im Vergleich zur Stadt Elmshorn bei der Umsetzung unseres Plans doch ein recht zügiges Tempo vorgelegt. Die Stadtverwaltung arbeitet nach eigenem Bekunden nämlich bereits seit Mitte der 1990er Jahre daran, „den Radverkehr noch attraktiver zu gestalten. Dafür soll das Radwegenetz durchgängig komfortabel befahrbar und sicher werden. Der Rahmen für diese Maßnahmen ist das 2010 aktualisierte Veloroutenkonzept“, in voller Länge hier nachzulesen. Weiterlesen


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Warum sich die Käptn-Jürs-Brücke mal ein Beispiel an holländischen Klappbrücken nehmen sollte

Wer in Elmshorn lebt und mit dem üblichen Hin und Her rund um die Käptn-Jürs-Brücke vertraut ist, der ist wahrscheinlich geneigt, Klappbrücken für superempfindliche Hochtechnologie zu halten. Uns hat nun eine Radreise durchs holländische Friesland eines Besseren belehrt.

Mal lässt sie sich nicht rauf- und mal nicht runterklappen. Mal muss die Hydraulik gewartet, mal der Klappmechanismus repariert werden. Irgendwas ist irgendwie immer nicht ganz in Ordnung, so zumindest mein Eindruck von der Elmshorner Käptn-Jürs-Brücke, die den Autoverkehr über die Krückau aus der Innenstadt halten soll. Bislang hatte ich diesen Umstand immer akzeptiert: Klappbrücken scheinen halt hochkomplizierte technische Anlagen zu sein, denen man solche Sperenzchen einfach nachsehen muss. Weiterlesen


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Was tun gegen vermüllte Meere, eine vermüllte Erde, ein vermülltes Elmshorn?

Ist euch beim Schlendern durch die Königstraße schon aufgefallen, dass sich die Schaufensterdekoration in dem leerstehenden Laden gegenüber von Tschibo verändert hat? Der Laden, dessen Schaufenster in letzter Zeit immer von Ramelow als zusätzliche Werbefläche genutzt wurden? Falls nicht: Bleibt einmal stehen und schaut hin. Es geht um Müll.

Ich selbst wurde stutzig, als ich aus den Augenwinkeln registrierte, dass da Einwegplastikflaschen an Seilen, wie Aufgehängte an einem Galgen, von der Decke hingen. Im anderen Schaufenster zu sehen: Ein Baumgerippe, an dem Plastiktüten hängen. „Eigenartige Art, wie Ramelow nun für Mode zu werben möchte“, dachte ich erst. Und dann schaute ich näher hin. Doch aktuell geht es in den Schaufenstern nicht um die modischen Sommertrends 2018, sondern um das Thema Plastikmüll, dem sich eine Künstlerin mit eigenwilligen Installationen genähert hat. Weiterlesen


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3D Zebrastreifen? Ich wäre froh, wenn es hier wenigstens 2D Fahrbahnmarkierungen gäbe!

Habt ihr schon von den neuen 3D Zebrastreifen gehört, die so aussehen, als würden dicke weiße Blöcke über der Straße schweben? In Island sind sie bereits erfolgreich im Einsatz, in Hamburg fordern einzelne Fraktionen ein Pilotprojekt. Ich bin da ja eher bescheiden: Ich wünsche mir, dass es in Elmshorn überhaupt Fahrbahnmarkierungen gibt!

Seit einer Weile machen 3D Zebrastreifen von sich reden. Das sind Zebrastreifen, die so gemalt sind, dass sie per optischer Täuschung den Eindruck vermitteln, als schwebe da ein echtes Hindernis über der Fahrbahn. Sie sollen Autofahrer… na sagen wir mal ermuntern… an einem Zebrastreifen auch wirklich anzuhalten, wenn Fußgänger ihn passieren wollen. In der SHZ war kürzlich darüber zu lesen, und ich muss sagen: Das Bild sieht schon sehr dreidimensional aus. Da würde ich nicht nur als Autofahrerin heftig in die Eisen steigen, sondern auch als Fußgängerin erst einmal zögern, ob ich denn wirklich sicher hinüber balancieren kann, ohne zwischen den Streifen abzustürzen. Weiterlesen


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Heute ist der Einbruch in unser Haus genau zwei Jahre her… Ein Schreck mit Nachwirkungen

Der 2. Januar 2016 war für uns kein besonders toller Tag. Wir kamen gut erholt aus einem Kurzurlaub in St. Peter Ording zurück, wo wir ein paar Tage mit Strandspaziergängen, Schwitzen in der Dünentherme und einer schönen Silvesterfeier verbracht hatten. Und dann der Schock: Bei uns zu Hause wurde eingebrochen!

Die Einbrecher waren über unsere Terrasssentür ins Haus gelangt, hatten Bargeld und vor allem Schmuck entwendet. Ich war untröstlich, denn darunter waren auch Familienstücke und andere Schmuckstücke, die für mich eine besondere Bedeutung hatten. Heute nun ist dieser Schreckensmoment, über den ich hier seinerzeit ausführlich berichtet hatte, genau zwei Jahre her. Und so ganz überwunden ist das Erlebnis bis heute nicht. Weiterlesen


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Wer betreibt eigentlich diesen ganzen Vodoo-Zauber mit Elmshorn?

Elmshorn macht seit ein paar Wochen eine ganze Menge blöde Schlagzeilen. Es drängt sich ein bisschen der Verdacht auf, dass hier schwarze Magie im Spiel ist. Möglicherweise ist Elmshorn Opfer eine bösen Vodoo-Attacke geworden. Irgendjemand scheint da zu sitzen und eine Vodoo-Puppe in der Form der Umrisse unserer Stadt mit spitzen Nadeln zu malträtieren – und die dickste Zaubernadel steckt im Herzen der Stadt, im Bahnhof…

Wer hier in Elmshorn lebt und gelegentlich entweder vor die Tür geht oder die Zeitung aufschlägt, der konnte sich in den vergangenen Wochen eine Menge weniger schöner Geschichten über Elmshorn zu Gemüte führen. Ein wirklich wunder Punkt ist derzeit der Bahnhof. Ohnehin eher ein Schandmal dieser Stadt, dessen Neugestaltung die Bürgerinnen und Bürger seit vielen Jahren vergeblich herbeisehnen, hat er nun auch mehr oder weniger aufgehört zu funktionieren. Weiterlesen