Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Ich bin mal wieder fassungslos, wie es auf unseren Straßen zugeht!

Im Verlauf des gestrigen Sonntag bekam ich gleich zwei E-Mails mit Pressemeldungen der Feuerwehr im Kreis Pinneberg, die mich schockiert haben. Erst flüchtete ein Autofahrer nach einem Unfall in Pinneberg vom Unfallort und hinterließ eine 20 Kilometer lange Öl- und Kraftstoffspur bis nach Haseldorf. Und als die Feuerwehr die Straße sperrte, um die Fahrbahn zu reinigen, missachtete ein weiterer Autofahrer die Sperrung und fuhr einen der Feuerwehrleute an. Was ist bloß los mit diesen Leuten?

Man ist ja heutzutage leider schon einiges gewohnt in puncto Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr. Egal, ob man nun zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto unterwegs ist – überall wird gedrängelt, sind Verkehrsteilnehmer nur auf den eigenen Vorteil bedacht, achten nicht auf die Belange anderer und nehmen in gefährlichem Ausmaß hohe Risiken in Kauf, nur um ein paar Sekunden einzusparen oder irgendwelche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Weiterlesen

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3D Zebrastreifen? Ich wäre froh, wenn es hier wenigstens 2D Fahrbahnmarkierungen gäbe!

Habt ihr schon von den neuen 3D Zebrastreifen gehört, die so aussehen, als würden dicke weiße Blöcke über der Straße schweben? In Island sind sie bereits erfolgreich im Einsatz, in Hamburg fordern einzelne Fraktionen ein Pilotprojekt. Ich bin da ja eher bescheiden: Ich wünsche mir, dass es in Elmshorn überhaupt Fahrbahnmarkierungen gibt!

Seit einer Weile machen 3D Zebrastreifen von sich reden. Das sind Zebrastreifen, die so gemalt sind, dass sie per optischer Täuschung den Eindruck vermitteln, als schwebe da ein echtes Hindernis über der Fahrbahn. Sie sollen Autofahrer… na sagen wir mal ermuntern… an einem Zebrastreifen auch wirklich anzuhalten, wenn Fußgänger ihn passieren wollen. In der SHZ war kürzlich darüber zu lesen, und ich muss sagen: Das Bild sieht schon sehr dreidimensional aus. Da würde ich nicht nur als Autofahrerin heftig in die Eisen steigen, sondern auch als Fußgängerin erst einmal zögern, ob ich denn wirklich sicher hinüber balancieren kann, ohne zwischen den Streifen abzustürzen. Weiterlesen


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Autokauf in Elmshorn: Ein paar Händler im persönlichen Test

Mein derzeitiges Auto ist ein wenig in die Jahre gekommen, also steht bei mir für diesen Herbst ein Autokauf auf dem Programm. Ein Kompaktvan soll es sein, schon bei meinen ersten Recherchen hatte ich ein Auge auf den Golf Sportsvan geworfen. Doch ich wollte mich auch bei anderen Autohäusern einmal umschauen, was sie in diesem Segment zu bieten haben. Ein Erfahrungsbericht aus Elmshorn.

Der Golf Sportsvan von VW erfüllt im Grunde alle Kriterien, die mir aktuell an einem Auto wichtig sind: gute Rundumsicht, viel Licht (vor allem mit dem wunderbaren Panorama-Schiebedach) und viel Platz im Innenraum, den man zudem durch umklappbare Rückbank und Beifahrersitz variabel gestalten kann, ebene Ladekante, kompakte Maße. Ich bin in meinem Autofahrerleben schon viel VW gefahren, ein gewisses Grundvertrauen (Abgasskandal hin oder her) in die Marke ist also vorhanden – selbst wenn ich in den vergangenen Jahren BMW gefahren bin und auch an dieser Marke Gefallen gefunden habe. Weiterlesen


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Rennradfahrer vs. Fußgänger vs. Autofahrer, die Geschichte geht weiter…

Wow, das Thema Rennradfahrer im Kreis Pinneberg hat ja ganz schöne Wellen geschlagen. Heute widmeten die Elmshorner Nachrichten (EN) den Reaktionen auf ihren Artikel von Sonnabend eine ganze Seite. Darin wurde ich mit Aussagen aus meinem Blogbeitrag mehrfach zitiert, und auch ein Leserbrief meines Mannes (mit dem ich bei dieser Diskussion einer Meinung bin) wurde abgedruckt.

Ich freue mich, dass die EN das Thema noch einmal aufgegriffen hat – und dass Christoph und ich nicht allein sind mit unserem Entsetzen über Äußerungen wie „Bei meinem nächsten Auto lasse ich mir zwei Behälter fürs Scheibenwischen einbauen. Einen auf der rechten Seite, mit Jauche fürs Überholen“, „Ohne Klingel brüllen sie [die Rennradfahrer] andere Passanten gnadenlos an. Ein asoziales Verhalten“ oder „Diese Radfahrer müssen erst lernen, wie man sich in einer zivilisierten Gesellschaft verhält“. Weiterlesen


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Gute Nachrichten für Neubürger: Das alte Kfz-Kennzeichen darf bleiben!

Wer ab jetzt von auswärts in den Kreis Pinneberg zieht, muss nicht mehr zwangsläufig das Kfz-Kennzeichen „PI“ an sein Auto schrauben – und hat damit eine faire Chance, für andere weiterhin als guter Autofahrer zu gelten.

Seit Jahresbeginn 2015 können Autofahrer ihr Kfz-Kennzeichen bundesweit mitnehmen, wenn sie an einen anderen Ort ziehen. Bislang war das nur bei einem Umzug innerhalb der Landesgrenzen möglich. Das Hamburger Abendblatt titelte im Pinneberger Regionalteil daher „Ein Stück Hamburg in Pinneberg“ und schrieb: „Welcher Hamburger, der sich für einen Umzug in den Kreis Pinneberg entscheidet, wird freiwillig das HH am Auto gegen ein PI tauschen, wenn er nicht muss?“ Weiterlesen


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Die Sache mit dem Autokennzeichen PI

Autofahrer aus dem Kreis Pinneberg genießen nicht den besten Ruf. Und ich finde: Dieses Vorurteil ist berechtigt!

Eine der größten mentalen Hürden vor meinem Umzug nach Elmshorn in 2012 war die Gewissheit, dass ich dann mein schönes kleines Cabrio mit einem Pinneberger Kennzeichen würde verunstalten müssen. Schließlich weiß jeder in Hamburg sozialisierte Autofahrer, dass PI für „Provinzidiot“ steht. Ähnlich schlimm sind auch Segeberger Kennzeichen, vor allem wenn es sich offenkundig um Wunschkennzeichen wie „SE-XY“ oder „SE-X“ handelt. Und mal ehrlich: Wer hat jemals einen Autohalter überholt, der dieses am Heck angeschraubte Versprechen auch gehalten hätte? Weiterlesen