Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


Hinterlasse einen Kommentar

Craftbeer und Wasserturm – diese Kombination funktioniert auch im polnischen Kolberg

Vor ein paar Wochen haben mein Mann Christoph und ich ein paar schöne Urlaubstage in Kolberg an der polnischen Ostseeküste verbracht. Dort gibt es einen Wasserturm, der mittlerweile als Restaurant bzw. Bar mit eigener Craftbeer-Brauerei genutzt wird. Klar, dass wir da eine Bierprobe machten. Und auch klar, dass wir den Kolberger Brauleuten – wenn auch mit ein bisschen Verspätung – bierselige Grüße vom Elmshorner Wasserturm schicken!

Wir entdeckten den Wasserturm und sein Braulokal gegen Ende eines ausgedehnten Strand- und Stadtspaziergangs. Wer diesem Blog folgt, der ahnt vielleicht schon, dass die Kombination der Begriffe „Wasserturm“ und „Craftbeer“ bei uns ein paar Assoziationen weckt. Entsprechend neugierig waren wir darauf, was für Bier die Kolberger Truppe so zusammenbraut. Weiterlesen

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Sibirien im Februar – ein ganz besonderer Marathon

Es war dieses Jahr nun schon das vierte Mal, dass wir mit einer Staffel der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn angetreten sind. Doch bevor ihr entnervt wegklickt, weil euch die Story bekannt vorkommt: Dieses Jahr gab es zwei Besonderheiten.

Als wir uns 2016 zu unserem ersten Sibirien-Marathon angemeldet hatten und den Lauf bei Facebook angekündigt hatten, sorgte das noch für ungläubige und besorgte Reaktionen im Familienkreis: „Ihr wollt doch nicht wirklich im Februar in Sibirien einen Marathon laufen?“ Inzwischen können wir zumindest unsere Verwandtschaft nicht mehr damit schocken. Denn sie wissen mittlerweile, dass dieser Marathon nicht irgendwo im eisigen Novosibirsk stattfindet, sondern fünf Autominuten von unserem Zuhause entfernt im Elmshorner Forst Sibirien.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fest für Demokratie in Elmshorn: Über Vorbehalte und den Mut, miteinander zu reden

Gestern herrschte in der Elmshorner Innenstadt ein Treiben, das über den üblichen Trubel am Buttermarkt und Samstags-Shopping in der City hinausging. Eine Gruppe engagierter Menschen und Institutionen hatte zur Kundgebung und zum anschließenden bunten und lebendigen Fest für Demokratie aufgerufen. Hier könnt ihr lesen, warum ich zu den Erstunterzeichnerinnen des Aufrufs gehöre, mich an den Vorbereitungen dann doch nicht beteiligt habe, am Fest selbst aber neugierig teilgenommen habe.

Der erste Hinweis auf die gestrige Kundgebung erreichte mich vor ein paar Wochen. Der Freundeskreis Knecht’sche Hallen, vertreten durch seinen Vorsitzenden Jens Jähne, hatte alle möglichen Vereine und Initiativen in Elmshorn angeschrieben und zur Teilnahme an einer Kundgebung und Demonstration mit anschließendem bunten „Fest für Demokratie“ auf dem Alten Markt aufgerufen. Und da ich für die Homepage und die Pressearbeit des Willkommensteams für Flüchtlinge verantwortlich bin, landete der Aufruf in meinem Willkommensteam-Postfach. Weiterlesen


Ein Kommentar

Warum sich die Käptn-Jürs-Brücke mal ein Beispiel an holländischen Klappbrücken nehmen sollte

Wer in Elmshorn lebt und mit dem üblichen Hin und Her rund um die Käptn-Jürs-Brücke vertraut ist, der ist wahrscheinlich geneigt, Klappbrücken für superempfindliche Hochtechnologie zu halten. Uns hat nun eine Radreise durchs holländische Friesland eines Besseren belehrt.

Mal lässt sie sich nicht rauf- und mal nicht runterklappen. Mal muss die Hydraulik gewartet, mal der Klappmechanismus repariert werden. Irgendwas ist irgendwie immer nicht ganz in Ordnung, so zumindest mein Eindruck von der Elmshorner Käptn-Jürs-Brücke, die den Autoverkehr über die Krückau aus der Innenstadt halten soll. Bislang hatte ich diesen Umstand immer akzeptiert: Klappbrücken scheinen halt hochkomplizierte technische Anlagen zu sein, denen man solche Sperenzchen einfach nachsehen muss. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Endlich! Mein Buch ist da! „In guten wie in schlechten Werten“ ab jetzt erhältlich!

Wow, was für ein cooles Gefühl, das erste eigene Buch gedruckt in den Händen zu halten. Auf diesem Blog habe ich bislang noch gar nicht erzählt, dass ich an einem Buch arbeite – denn es hat allenfalls am Rande mit Elmshorn zu tun. Doch immerhin bin ich nun eine Elmshorner Buchautorin – also ist das wohl ein paar Zeilen wert!

Vor ein paar Tagen ist ein Karton mit Autorenexemplaren bei mir angekommen, mittlerweile kann man das Buch im Kirchheim-Shop und bald auch über alle anderen gängigen Kanäle bestellen. Was erwartet euch als Leserinnen und Leser? Als Medizinjournalistin schreibe ich ja regelmäßig über Diabetes-Themen, außerdem habe ich selbst Typ-1-Diabetes. Da liegt es nahe, ein Ratgeber-Buch für Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen zu schreiben. In meinem Buch finden sich nun 15 Porträts von Familien und Paaren, die mir erzählt haben, was der Diabetes mit ihrer Beziehung und dem gemeinsamen Alltag macht. Zu jedem Porträt ein Expertenkommentar, der die persönliche Geschichte ein wenig einordnet. Außerdem ein großer Teil mit Diabeteswissen, der den Familien sowie Lebensparterinnen und -partnern von Menschen mit Diabetes bei der Orientierung helfen soll. Weiterlesen


Ein Kommentar

Filmvorführung im Mühlencafé: Eindringliche persönliche Bilder von einer Flucht aus Syrien

Filmaufnahmen vom Krieg in Syrien haben wir alle in den TV-Nachrichtensendungen zuhauf gesehen. Doch der Dokumentarfilm von Ahmad Alzoubi, der Alltagssequenzen aus dem Kriegsalltag in Syrien und von seiner Flucht nach Deutschland zusammengeschnitten hat, ist anders. Viel persönlicher. Das geht unter die Haut.

Ahmad Alzoubi lebt nach seiner Flucht aus Syrien seit Ende 2015 in Bremen. Gestern war er im vollbesetzten Mühlencafé des Elmshorner Willkommensteams zu Gast, präsentierte seinen Film und beantwortete im Anschluss viele Fragen aus dem Publikum.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Impressionen vom Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts

Eigentlich gehöre ich nicht zu den prominenten Persönlichkeiten aus Hamburg und Umgebung, mit denen man ganz selbstverständlich auf der Gästeliste für den Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts rechnet. Und doch durfte ich gestern dabei sein, als rund 900 wichtige Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft sich im Atlantic Hotel reihum die Hände schüttelten und sich ein frohes neues Jahr wünschten.

Meine Einladung zu diesem illustren Event verdanke ich der Tatsache, dass ich dem Leserbeirat der Regionalausgabe für den Kreis Pinneberg des Hamburger Abendblatts angehöre. Über seine Leserbeiräte sucht das Abendblatt den Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern, es gibt einen großen Leserbeirat für die Zentralausgabe und kleinere für die jeweiligen Regionalausgaben der Regionen Pinneberg, Stormarn, Norderstedt, Harburg-Stadt und Harburg-Land. Weiterlesen