Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Ich bin mal wieder fassungslos, wie es auf unseren Straßen zugeht!

Im Verlauf des gestrigen Sonntag bekam ich gleich zwei E-Mails mit Pressemeldungen der Feuerwehr im Kreis Pinneberg, die mich schockiert haben. Erst flüchtete ein Autofahrer nach einem Unfall in Pinneberg vom Unfallort und hinterließ eine 20 Kilometer lange Öl- und Kraftstoffspur bis nach Haseldorf. Und als die Feuerwehr die Straße sperrte, um die Fahrbahn zu reinigen, missachtete ein weiterer Autofahrer die Sperrung und fuhr einen der Feuerwehrleute an. Was ist bloß los mit diesen Leuten?

Man ist ja heutzutage leider schon einiges gewohnt in puncto Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr. Egal, ob man nun zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto unterwegs ist – überall wird gedrängelt, sind Verkehrsteilnehmer nur auf den eigenen Vorteil bedacht, achten nicht auf die Belange anderer und nehmen in gefährlichem Ausmaß hohe Risiken in Kauf, nur um ein paar Sekunden einzusparen oder irgendwelche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Weiterlesen


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Täglich mit der Bahn nach Hamburg heißt: Unser WhatsApp-Chat dreht sich nur ums Pendeln!

Mein Mann Christoph hat seit Anfang September einen neuen Job. Statt in Itzehoe arbeitet er nun in Hamburg, statt mit dem Auto fährt er nun mit der Regionalbahn zur Arbeit. Schon nach nur wenigen Wochen kann er eine traurige Anzahl unerfreulicher Pendler-Geschichten erzählen.

Wer diesem Blog schon eine Weile folgt, erinnert sich vielleicht an ein paar ältere Beiträge zum Thema Pendeln. Hier habe ich einmal beschrieben, wie wir wegen irgendeinem Bahn-Chaos mit dem Auto ins Theater fahren mussten, obwohl im Ticketpreis die Fahrt im HVV-Gesamtbereich eigentlich enthalten war. Hier habe ich mich mal über die Parkplatzsituation am Bahnhof ausgelassen. Beide Blogbeiträge stammen aus einer Zeit, als weder ich, noch Christoph regelmäßig mit der Bahn nach Hamburg pendeln mussten. Weiterlesen


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Betroffene und fassungslose Gesichter nach Vortrag des Seenotretters im Mühlencafé

Es war der Beitrag des Willkommensteams zur diesjährigen Interkulturellen Woche: ein Vortrag des Rettungssanitäters Kai Anders aus Itzehoe, der von seinen Einsätzen zur Seenotrettung mit der Organisation Sea-Watch berichtete, die bislang rund 30.000 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer das Leben gerettet hat.

Etwa 50 Menschen waren am 25. September 2019 der Einladung des Willkommensteams ins Mühlencafé gefolgt, um von Kai Anders aus erster Hand zu erfahren, wie die Organisation Sea-Watch entstanden ist, wie ein Einsatz zur Seenotrettung abläuft und was er persönlich dabei schon alles erlebt hat. Weiterlesen