Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Wohltuend sachlich und freundlich: Zahlen, Daten und Fakten zu Flüchtlingen in Elmshorn bei Infoveranstaltung im Mühlencafé

Wer die aktuellen Nachrichten aus Chemnitz und anderswo verfolgt, der gewinnt leicht den Eindruck, dass viele Menschen ihr „Wissen“ über Flüchtlinge vor allem aus der Gerüchteküche beziehen. Anders in Elmshorn. Hier kamen gestern Abend knapp 100 Menschen ins Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn, um sich über aktuellen Zahle, Daten und Fakten rund um das Thema Flüchtlinge in Elmshorn zu informieren.

Die Informationen stammten direkt aus der Verwaltung und wurden von Stadtrat Dirk Moritz persönlich erläutert. Sein Vortrag endete mit dem schönen Schlusswort: „Wir Elmshorner werfen keine Steine auf Flüchtlinge und Ausländer. Wir werfen ihnen Bälle zu.“ Und ich freute mich sehr über den Applaus, den er für dieses Fazit erhielt. Elmshorn ist nicht Sachsen, und das ist auch gut so. Weiterlesen


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Warum sich die Käptn-Jürs-Brücke mal ein Beispiel an holländischen Klappbrücken nehmen sollte

Wer in Elmshorn lebt und mit dem üblichen Hin und Her rund um die Käptn-Jürs-Brücke vertraut ist, der ist wahrscheinlich geneigt, Klappbrücken für superempfindliche Hochtechnologie zu halten. Uns hat nun eine Radreise durchs holländische Friesland eines Besseren belehrt.

Mal lässt sie sich nicht rauf- und mal nicht runterklappen. Mal muss die Hydraulik gewartet, mal der Klappmechanismus repariert werden. Irgendwas ist irgendwie immer nicht ganz in Ordnung, so zumindest mein Eindruck von der Elmshorner Käptn-Jürs-Brücke, die den Autoverkehr über die Krückau aus der Innenstadt halten soll. Bislang hatte ich diesen Umstand immer akzeptiert: Klappbrücken scheinen halt hochkomplizierte technische Anlagen zu sein, denen man solche Sperenzchen einfach nachsehen muss. Weiterlesen