Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Neugierig auf einen alten norddeutschen Silvesterbrauch

Es gibt Tage, da frage ich mich ernsthaft, warum ich mich nicht längst aus der einen oder anderen Elmhorn-Gruppe bei Facebook abgemeldet habe. Es sind die Tage, an denen reihum gefragt wird, ob der DHL-Fahrer schon an dieser oder jener Straße vorbeigekommen ist oder welcher Supermarkt heute bis wann geöffnet hat. Puh. Doch es gibt auch Tage, an denen ich in diesen Gruppen auf interessante Themen stoße.

So zum Beispiel vorgestern. Da fragte jemand in die Runde, ob alle ihre Silvester-Berliner beim Bäcker kaufen oder ob sich nicht jemand auch noch selbst backt. In den Antworten auf diese Frage lernte ich ein ganz neues Wort kennen: Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), die offenbar zu Silvester hier Brauch sind und tatsächlich von manchen selbst gebacken werden. Weiterlesen


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Eine Pressemappe über Analprothesen als Weihnachtsgeschenk – meine heutige historische Anekdote

Bekanntlich weiß ich ja die Erinnerungsfunktion von Facebook sehr zu schätzen. Heute erinnerte mich Facebook an eine wunderbare vorweihnachtliche Anekdote aus dem Jahre 2012. Eine Geschichte über den alltäglichen Paketdienstleisterwahnsinn, wie sie eigentlich schöner nicht sein kann.

Es fing damit an, dass ich in meinem Briefkasten eine Benachrichtigung der Deutschen Post fand, das mein Briefzusteller mir ein Einschreiben zustellen wollte, mich aber nicht persönlich angetroffen hat. Das Einschreiben lagerte in der Filiale der Post an der Berliner Straße. Ich hatte keine Ahnung, was sich in diesem Einschreiben verbergen könnte. Einschreiben haben ja manchmal etwas leicht Beunruhigendes. Also beschloss ich, es zum nächstmöglichen Termin abzuholen. Weiterlesen


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Vorweihnachtliche Illumination: Die Weiße Villa erstrahlt zur Villa Kunterbunt!

Habt ihr seit gestern in den Morgenstunden oder nachmittags nach Einbruch der Dunkelheit schon einmal einen Blick auf die Weiße Villa geworfen? Sie wird derzeit von zehn LED-Scheinwerfern in wechselnden Farben angestrahlt und in wirklich schönes Licht getaucht.

Was es mit der Aktion auf sich hat, kann man im Hamburger Abendblatt, aber auch auf der Homepage der Stadt Elmshorn nachlesen. Kurz zusammengefasst: Der Geschäftsführer der Norderstedter Veranstaltungstechnik-Firma Nordlite, Wolfgang Frahm, ist gebürtiger Elmshorner und seit jeher ein großer Fan der altehrwürdigen Weißen Villa in Elmshorn, die das Standesamt beherbergt und für verschiedene Ausschusssitzungen des Stadtkollegiums genutzt wird. Weiterlesen