Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Schreiben, schreiben, schreiben… genau die richtige Ausstellung für mich!

Ich bin sowohl beruflich als auch privat ein leidenschaftlicher Schreiberling. Daher ist die aktuelle Sonderausstellung „Schreiben – Von der Klosterurkunde zum Chat“ im Elmshorner Industriemuseum für mich natürlich ein gefundenes Fressen. Ganz besonders heute, als es anlässlich des 25. Geburtstages des Industriemuseums freien Eintritt und etliche Sonderaktionen gab.

Seit ein paar Tagen bis zum 6. November 2016 gibt es im Elmshorner Industriemuseum eine Sonderausstellung mit dem Titel „Schreiben – Von der Klosterurkunde zum Chat“ zu sehen. Pflichtprogramm für eine Vielschreiberin wie mich, die schon als Erstklässlerin lieber am Schreibtisch saß als draußen zu spielen und die schon mit 12 Jahren ihre erste Zeitschrift herausgab und seither fest davon überzeugt war, dass sie einmal Journalistin sein möchte (dieser Plan ist dann ja auch tatsächlich aufgegangen). Weiterlesen

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Hilfe, ist heute schon wieder gelber Sack?

In unserem Windfang hängt ein Abholkalender für alle Sorten Müll, damit wir bloß keinen dieser wichtigen Termine verpassen. Trotzdem geraten wir manchmal in Panik, wenn alle anderen Nachbarn schon ihre Tonnen rausgestellt haben, nur wir eben noch nicht. Manchmal ist das aber auch falscher Alarm, wie ich heute wieder feststellen durfte…

Wer keine Müllbox vor dem Mehrfamilienhaus stehen hat, aus der die Müllmänner sich selbst die Mülltonnen zum Leeren rausholen, der kennt das Problem vermutlich: Man wacht frühmorgens auf und registriert noch im Halbschlaf, dass sich aus der Ferne ein Lastwagen mit den typischen Geräuschen der Mülltonnenleerung nähert. Auf einmal ist man hellwach: „Himmel! Welche Sorte Müll ist heute wieder dran? Wir haben unsere Tonne gestern Abend gar nicht nach draußen gestellt!“ Weiterlesen


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Flüchtlinge im Kreis Pinneberg sind „polizeilich völlig unauffällig“

Am Freitag, 13. Mai 2016, hatte der Einwandererbund zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge und Polizei“ eingeladen, an der rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Der Revierleiter der Polizei Elmshorn, Thorsten Buchwitz, der gleichzeitig auch als Koordinator für alle Belange rund um Flüchtlinge für die Polizei im Kreis Pinneberg fungiert, berichtete über seine Beobachtungen und stand Rede und Antwort. Ich war als Vertreterin des Willkommensteams dabei – hier mein ausführlicher Veranstaltungsbericht.

Wer nur wenig Zeit zum Lesen hat, für den kann man die Ausführungen von Thorsten Buchwitz mit nur einem Satz zusammenfassen: „Die Flüchtlinge im Kreis Pinneberg sind polizeilich völlig unauffällig.“ Wer es genauer wissen möchte: Der Revierleiter ging natürlich auch ins Detail. Von Flüchtlingen gingen nicht mehr und nicht weniger Straftaten aus als von anderen Einwohnern, „sie verhalten sich tendenziell sogar eher gesetzestreu als Einheimische“. Weiterlesen


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Vier Jahre nach unserem Umzug: Ich bin angekommen in Elmshorn

Facebook ist ja eine tolle Sache. Seit neuestem erinnert es mich an Dinge, die ich in den vergangenen Jahren am selben Datum einmal zum besten gegeben habe. Und da wir vor vier Jahren an Pfingsten von Hamburg-Langenhorn nach Elmshorn gezogen sind, sind dieser Tage auffällig viele Facebook-Erinnerungen mit Bildern von Umzugskartons dabei. Was mich veranlasst, einmal nachzudenken, wie es mir jetzt so geht in Elmshorn.

Vor genau vier Jahren herrschte arbeitsames Chaos in unserem frisch erworbenen Haus. Und Facebook weckt mit seiner Erinnerungsfunktion dieser Tage das eine oder andere vergessene (oder verdrängte?) Erlebnis wieder zutage. Zum Beispiel einen eigentümlichen Dialog, den ich mit dem Lieferanten unserer Küche führen durfte. Weiterlesen


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Radausfahrt am Deich – heute mal zum Pinnausperrwerk

Seit ich im Frühjahr regelmäßig für den einen oder anderen Triathlon trainiere, weiß ich sehr zu schätzen, dass man in Elmshorn nicht lange durch den Stadtverkehr tingeln muss, bis man mit dem Rennrad tolle, nahezu autofreie Strecken fahren kann.

In meinem Kalender ist der 16. Juli 2016 fett eingetragen: Da werde ich zum mittlerweile vierten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sind zwar keine unmenschlichen Distanzen, aber ein bisschen Training erfordern sie trotzdem. Angesichts des tollen frühsommerlichen Wetters heute – und vor allem nach dem gemeinen erneuten Wintereinbruch vergangene Woche – beschlossen mein Mann Christoph und ich, uns endlich mal wieder auf’s Rennrad zu schwingen. Weiterlesen