Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Obsthof Früchtenicht und Tischlerei Holzfeind: Lustige Firmennamen in Elmshorn

Elmshorn hat nicht nur Straßen- und Ortsteilnamen zu bieten, die einen stutzen lassen – siehe Sibirien, Walfängerweg, Südpol oder Sommerland. In und um unsere Stadt haben sich auch eine Reihe von Unternehmen mit lustigen Namen angesiedelt.

In letzter Zeit habe ich meine schöne Liste ein wenig vernachlässigt, doch eigentlich sammele ich ja lustige Namen von Leuten. Ihr wisst schon, Namen wie Rosa Schlüpfer oder Axel Schweiß, nur eben von realen Menschen. Meine Sammlung umfasst schöne Exemplare wie den Chirurg Bernd Stechemesser aus Köln (den ich zum Glück persönlich kenne, und den ich für gänzlich ungefährlich halte, auch wenn der Name sicherlich so manch einen abschreckt). Oder den Proktologe Dr. Horst Loch aus Berlin, ebenfalls ein sehr netter und kompetenter Chirurg. (Für alle, die sich mit medizinischer Terminologie nicht so auskennen: Proktologen beschäftigen sich mit dem Popoloch und allem, was so an Wehwehchen dazugehört.) Oder die Firma Kotzenberg, die im Lipperland einige Filialen betreibt und bei der man Berufstextilien mieten kann. Das Bestattungsinstitut Schade aus Nordhausen zählt natürlich auch dazu. Weiterlesen

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Kleine Korrektur: Krähen sind doch weit weniger gefährlich!

Es hat zwar keiner meiner Leser gemerkt, aber mein mathematisch begabter Mann: In meinem Blogbeitrag vor ein paar Tagen habe ich das Risiko, in Elmshorn Opfer eines Krähenangriffs zu werden, falsch berechnet. Hier findet ihr nun die korrekte Rechnung.

Wie auch immer die Rechnung ausfällt, ich mag die Elmshorner Saatkrähen nicht. Doch ich habe fälschlicherweise ausgerechnet, dass Jahr für Jahr jeder 200. Elmshorner Opfer einer Krähenattacke wird – zumindest statistisch gesehen, wenn man die Zahlen aus Hamburg mit der Elmshorner Menschen- und Krähenpopulation ins Verhältnis setzt. Der Polizei Schleswig-Holstein war mein Rechenfehler nicht aufgefallen, obwohl sich die Pressestelle über meine Anfrage nach der Zahl der gemeldeten Krähenübergriffe in Elmshorn gefreut und gleich landesweit recherchiert hatte. Ergebnis: Es sind in den vergangenen Jahren weder in Elmshorn, noch in Kiel überhaupt irgendwelche solcher Angriffe angezeigt worden. „Das scheint landesweit kein Thema zu sein“, meinte Nico Möller von der Pressestelle, der mich anrief um mir die Resultate der polizeilichen Recherchen mitzuteilen. Weiterlesen


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Krähenangriffe: Hitchcock’s „Die Vögel“ auch bei uns in Elmshorn?

Vor einer Woche berichtete das Hamburger Abendblatt über Angriffe von Kräheneltern auf Passanten, die sich den Jungtieren genähert hatten. Und ich habe gleich einmal die Wahrscheinlichkeit ausgerechnet, mit der so etwas auch in Elmshorn mit seiner großen Krähenpopulation passieren kann.

Zwei- bis dreimal im Jahr passiert so etwas in Hamburg: Krähen fliegen im Sturzflug auf Passanten nieder und attackieren sie mit Krallen und Schnäbeln. Nicht einmal von der Polizei lassen sie sich davon abhalten, so dass sie letztlich im ausbruchsicheren Käfig abtransportiert werden müssen. Vor einer Woche berichtete das Hamburger Abendblatt über einen solchen Falll: Ein Ehepaar wurde von Krähen angegriffen, weil es sich einem aus dem Nest gefallenen Jungtier genähert hatte, das am Rand des Gehsteigs im Gras kauerte. In der Bildergalerie zum Artikel kann man sehen, dass andere Passanten sich mit einem Regenschirm vor dem wildgewordenen Elterntieren schützen mussten. Weiterlesen