Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Neues vom Willkommensteam: Wir haben einen Verein gegründet!

Bei unserem gestrigen Treffen haben wir einander erzählt, was wir in den vergangenen Wochen alles mit unseren „Schützlingen“ erlebt haben. Um unsere Arbeit künftig noch besser strukturieren zu können, haben wir nun auch einen Verein gegründet – und was besonders aufregend ist: Ich gehöre als Schriftführerin mit zum Vorstand!

Seit das Willkommensteam für Flüchtlinge in Elmshorn im Oktober 2014 seine Arbeit aufgenommen hat, ist einiges passiert. Inzwischen werden viele Familien und Einzelpersonen von engagierten Elmshorner Bürgerinnen und Bürgern betreut, wir haben eine tolle Homepage, eine Facebook-Seite mit inzwischen 112 Likes und eine ganze Menge Ideen, wie wir Flüchtlingen den Start in ihr Leben in Elmshorn erleichtern und die Öffentlichkeit auf unsere Arbeit aufmerksam machen könnten. Weiterlesen


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Saatkrähen: Die einen lieben sie, die anderen verscheuchen sie…

Habt ihr neulich im „Stern“ die Geschichte von dem Mädchen aus Seattle gelesen, dem Krähen regelmäßig Geschenke bringen, weil es sie füttert? Also hier in Elmshorn gibt’s keine Geschenke von den Viechern, nur Geschrei und Gescheiße. Deshalb bin ich höchst einverstanden damit, dass sie mit allen Mitteln vertrieben werden, die der Naturschutz erlaubt.

Gabi ist acht Jahre alt und wohnt in Seattle im US-Bundesstaat Washington. Sie war neulich Heldin einer niedlichen Geschichte im „Stern“. Denn sie füttert die Krähen in ihrem Garten und bekommt dafür Geschenke von den schlauen schwarzen Vögeln gebracht: bunte Glasscherben, bunte Knöpfe, kleine Gegenstände aus Metall, welche die Kleine einzeln abpackt und katalogisiert. Die Krähen scheinen die Dinge tatsächlich anzuschleppen, um sich bei dem Mädchen für das Futter zu bedanken. Weiterlesen


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Elmshorner Graue Erbsen 2015: Wir haben sie nachgekocht!

Das Rezept, das mir eine Blog-Leserin vor einer Weile geschickt hat, ist überhaupt nicht kompliziert. Doch weil die Erbsen einen Tag quellen und dann immer noch zwei Stunden lang kochen müssen, bleibt meine gewohnte Spontanität in der Küche ein wenig auf der Strecke.

Nachdem wir am Ende der Faschingswoche doch noch die Gelegenheit hatten, in Sparrieshop Graue Erbsen zu essen, wollten wir uns auch einmal selbst ans Kochen wagen. Eine 500-Gramm-Packung der getrockneten Kapuzinererbsen hatte ich schon vor einer ganzen Weile gekauft. Außerdem hatte eine Blog-Leserin mir ein Rezept geschickt, das überhaupt nicht kompliziert klang. Als dann auch noch ein schönes Stück Kasseler in der Biokiste geliefert wurde, stand der Plan fest: Wir kochen deftig. Weiterlesen


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Buchtipp: Tolle Portraits in „Stadtgespräche aus Elmshorn“

Es gibt nicht viele Bücher über Elmshorn. Umso schöner ist dieser Band von Patrizia Held und Uta Robbe-Oberhössel, in dem sie 35 Elmshorner mit interessanten Biographien in kurzen Portraits von jeweils zwei bis vier Seiten vorstellen.

Bevor ich vor knapp drei Jahren die Entscheidung getroffen habe, nach Elmshorn zu ziehen, habe ich natürlich ein wenig recherchiert, was es an einschlägiger Literatur über diese Stadt zu lesen gibt. Bei Amazon gibt es leider nur herzlich wenig zu bestellen, was näher mit Elmshorn zu tun hat – es sei denn, man zählt die unzähligen Radwanderkarten mit, oder auch Kaffeebecher, auf denen die Metropolen Tokio, New York, Paris und London gleichberechtigt neben Elmshorn aufgedruckt sind (oder auch Bierhumpen und Stoffbeutel mit derselben Aussage). Weiterlesen