Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserkärung.

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Was spricht für bzw. gegen einen Umzug nach Elmshorn? Erinnerungen an eine lustige Facebook-Diskussion

Es ist genau fünf Jahre her, dass mein Mann Christoph und ich darüber nachdachten, von Hamburg nach Elmshorn zu ziehen. Gedankengänge, die nicht jeder meiner Freunde nachvollziehen konnte, wie eine kleine Diskussion zeigt, an die mich Facebook heute erinnert hat.

Die Diskussion passt ganz gut zu dem aktuellen Disput über die neue Elmshorner Stadtmarke „Supernormal“, finde ich… Am 14. Februar 2012 also fragte ich ganz unbedarft in die Runde: „Was spricht für bzw. gegen einen Umzug nach Elmshorn? Meinungen erwünscht!“ Daraufhin hagelte es eine Menge lustiger Kommentare… Weiterlesen

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Sibirien-Marathon 2017: Wollen wir eine Tradition daraus machen?

Es gibt nicht viele Läuferinnen und Läufer, die das Glück haben, beim Sibirien-Marathon antreten zu dürfen. Genau genommen nur ein paar Dutzend von ihnen, denn mehr Startplätze gibt es nicht. Nach unserer Premiere in 2016 waren wir nun auch dieses Jahr mit einer Staffel dabei, als es am 5. Februar 2017 hieß, den See im Forst Sibirien 59 Mal zu umrunden.

Der Veranstalter des Events, Christian Hottas, hatte mich schon vor geraumer Zeit gefragt, ob er für mich und mein Team der IDAA wieder eine Staffel reservieren soll. Das war auch gut so, denn die Staffeln sind begehrt – und mehr als sechs von ihnen werden nicht zum Start zugelassen, damit die Laufveranstaltung ihren kleinen, familiären Charakter behält. Weiterlesen

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Supernormal: Ein paar Gedanken zur neuen Elmshorner Stadtmarke

Vor knapp einer Woche wurde das Geheimnis um Elmshorns neue Stadtmarke gelüftet. Weil nun einmal jede Stadt eine Marke oder einen Slogan haben muss. Hamburg ist das Tor zur Welt, Elmshorn ist „supernormal“.

Zwei Worte, kurz und knapp, präsentiert auf magentafarbenem Hintergrund. „Elmshorn. Supernormal.“ In einer Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Januar 2017 heißt es dazu: „Als erste Stadt überhaupt hat Elmshorn eine Marke entwickelt, die aus dem Wettbewerb um noch tollere, noch hübschere, noch unglaublichere Eigenschaften aussteigt. Und in den Vordergrund stellt, was heute schon wieder etwas Besonderes ist: Normalität.“

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Digitale Zeitung: Hamburger Abendblatt und Elmshorner Nachrichten im Vergleich

Seit mittlerweile gut einem halben Jahr lesen Christoph und ich unsere Zeitung nicht mehr in Papierform, sondern auf dem Tablet. Außerdem haben wir statt eines Zeitungsabos nun zwei: das Hamburger Abendblatt und die Elmshorner Nachrichten. Prima Sache – allerdings gefällt uns der Reader des A. Beig Verlags, zu dem die Elmshorner Nachrichten gehören, deutlich besser als der des Hamburger Abendblatts.

Es hat eine ganze Reihe Vorteile, die morgendliche Zeitung digital statt klassisch gedruckt zu lesen: Endlich müssen wir zwischen zwei Leerungen der Altpapiertonne nicht mehr zusätzlich zum Altpapiercontainer fahren, weil wir einfach viel weniger Altpapier produzieren. Vor einem Urlaub müssen wir nicht dran denken, die Zeitung abzubestellen, damit der Briefkasten nicht überquillt. Christoph und ich können gleichzeitig dieselben Artikel lesen und müssen uns nicht darüber ärgern, wie unaufgeräumt der jeweils andere die Zeitung nach dem Lesen hinterlassen hat. Außerdem haben wir Zugriff auf das Online-Archiv mit allen Regionalausgaben der jeweiligen Zeitung. Es kratzt uns nicht, wenn der Zeitungsbote mal krank ist und der Verlag nicht kurzfristig eine Vertretung organisieren konnte. Und zuguterletzt ist das Digitalabo um einiges billiger als die gedruckte Zeitung.

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Nach dem Wendemanöver ist doch viel Teig über die Ufer getreten


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Achtung, heiß und fettig! Ich habe mit norddeutschen Pfütten experimentiert!

Es ist nun schon ein paar Tage her, dass meine gusseiserne Pfüttenpfanne hier eingetroffen ist. Und gestern haben wir uns erstmals an die norddeutsche Silvester-Spezialität gewagt. Das Ergebnis: Nicht Low-Carb, nicht fettarm, noch nicht perfekt gelungen – aber trotzdem lecker.

Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), erfreuen sich seit ein paar Jahren wieder wachsender Beliebtheit. Gut unterrichtete Quellen berichten jedenfalls über einen neuerdings wieder steigenden Umsatz mit Pfüttenpfannen regelmäßig vor Silvester. Auch ich hatte kurz vor dem Jahreswechsel noch versucht, ein solches Spezialgerät zu ergattern, war aber leider erfolglos geblieben, wie ich in meinem letzten Blogbeitrag von 2016 berichtet habe. Weiterlesen

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Neugierig auf einen alten norddeutschen Silvesterbrauch

Es gibt Tage, da frage ich mich ernsthaft, warum ich mich nicht längst aus der einen oder anderen Elmhorn-Gruppe bei Facebook abgemeldet habe. Es sind die Tage, an denen reihum gefragt wird, ob der DHL-Fahrer schon an dieser oder jener Straße vorbeigekommen ist oder welcher Supermarkt heute bis wann geöffnet hat. Puh. Doch es gibt auch Tage, an denen ich in diesen Gruppen auf interessante Themen stoße.

So zum Beispiel vorgestern. Da fragte jemand in die Runde, ob alle ihre Silvester-Berliner beim Bäcker kaufen oder ob sich nicht jemand auch noch selbst backt. In den Antworten auf diese Frage lernte ich ein ganz neues Wort kennen: Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), die offenbar zu Silvester hier Brauch sind und tatsächlich von manchen selbst gebacken werden. Weiterlesen

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Eine Pressemappe über Analprothesen als Weihnachtsgeschenk – meine heutige historische Anekdote

Bekanntlich weiß ich ja die Erinnerungsfunktion von Facebook sehr zu schätzen. Heute erinnerte mich Facebook an eine wunderbare vorweihnachtliche Anekdote aus dem Jahre 2012. Eine Geschichte über den alltäglichen Paketdienstleisterwahnsinn, wie sie eigentlich schöner nicht sein kann.

Es fing damit an, dass ich in meinem Briefkasten eine Benachrichtigung der Deutschen Post fand, das mein Briefzusteller mir ein Einschreiben zustellen wollte, mich aber nicht persönlich angetroffen hat. Das Einschreiben lagerte in der Filiale der Post an der Berliner Straße. Ich hatte keine Ahnung, was sich in diesem Einschreiben verbergen könnte. Einschreiben haben ja manchmal etwas leicht Beunruhigendes. Also beschloss ich, es zum nächstmöglichen Termin abzuholen. Weiterlesen