Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Elmshorns Hallenbad bleibt vorerst Baustelle – wir schwimmen und schwitzen nun in Itzehoe

Wer ein Faible für Schwimmbad- und Saunabesuche hat, ist im Kreis Pinneberg in den vergangenen Jahren nur mit Mühe auf seine Kosten gekommen. Im vergangenen Jahr musste das Schwimmbad in Pinneberg für fünf Monate wegen Sanierungsarbeiten dichtmachen. In Uetersen ist die Zukunft des örtlichen Bades weiter ungewiss. Auch die Barmstedter Badewonne musste saniert werden.

Doch der bislang unangefochtene Rekordhalter in Sachen Schwimmbadschließung ist Elmshorn. Hier sind mittlerweile sage und schreibe schon beinahe sechs Jahre seit der Schließung des Hallenbad vergangen. Immer wieder wurde der geplante Termin für die Neueröffnung verschoben. Erste langwierige Hürde war die Entscheidung der Politik, ob abgerissen und neugebaut oder saniert werden soll. Gutachten, öffentliche Ausschreibungs- und Beauftragungsphase, dann verzögerte sich erst der Abriss, es gab es Ärger mit einzelnen Baufirmen, nun verzögert sich der Ausbau. Weiterlesen


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Großer Andrang und tolle Stimmung beim Neujahrsfrühstück im Mühlencafé

Es war ein Test, wie er besser nicht hätte verlaufen können: Das Neujahrsfrühstück, das am 11. Januar 2020 im Mühlencafé vom Willkommensteam für Flüchtlinge e. V. organisiert wurde, war ein voller Erfolg. Alle Tische und Sitzgelegenheiten waren belegt, überall kamen Menschen miteinander ins Gespräch, am Tresen verkauften die Helferinnen und Helfer in einem fort leckere frisch belegte Brötchen, brühten frischen Kaffee auf und servierten Rührei mit Speck.

Immer wieder mussten die Helferinnen und Helfer nachlegen, neue Brötchen schmieren und liebevoll anrichten. Zweimal mussten weitere Brötchen beim Bäcker nebenan nachgekauft werden, um die stetige Nachfrage zu bedienen. Besonders positiv: Unter den Besucherinnen und Besuchern waren auch viele Menschen aus Elmshorn, die zuvor noch nicht im Mühlencafé gewesen waren. Genau darum ging es bei dem ersten Frühstückstermin im Mühlencafé auch: Menschen neugierig zu machen, die bislang keine Berührungspunkte mit dem Willkommensteam und den von ihm begleiteten Flüchtlingen gemacht hatten. Weiterlesen


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Mein Jahr 2019 in Elmshorn – die unerzählten Geschichten!

Ich könnte euch hier noch einmal in Kurzform zu erzählen, welche Ereignisse und Erlebnisse ich 2019 auf diesem Blog verwurstet habe. Doch das wäre vielleicht ein bisschen langweilig. Stattdessen gibt es hier nun Fotoserien zu den Dingen, zu denen ich igendwie dann doch keinen eigenen Blogbeitrag verfasst habe.

Mir kommen ständig neue Ideen für Blogbeiträge. Die Themen liegen quasi überall auf der Straße. Doch nicht aus allen Ideen wird am Ende auch wirklich ein Blogbeitrag. Hier nun also die wichtigsten unerzählten Geschichten 2019 in Bildern… Viel Spaß – und an dieser Stelle schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Frühstücksduft in der Luft: Zu Besuch bei Köllnflocken in Elmshorn

Normalerweise gibt es keine Werksführungen beim Elmshorner Haferflockenproduzenten Peter Kölln. Das ist schade, aber aufgrund von Hygieneauflagen nachvollziehbar. Doch als Journalistin im Auftrag für das Diabetes Journal durfte ich vor ein paar Monaten doch einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Mittlerweile ist der Artikel in der aktuellen Ausgabe des Diabetes Journals erschienen, sodass ich ihn euch nicht länger vorenthalten muss. Wer diesem Blog schon länger folgt, der erinnert sich vielleicht: Ich stehe total auf diesen leckeren Duft von Hafer, Cerealien oder Müsli , der in schöner Regelmäßigkeit durch die Elmshorner Luft weht. Ist das heute Schoko-Müsli? Oder doch eher eine Sorte mit Krokant? Dass es bei uns so oft nach Frühstück riecht, liegt an der Peter Kölln GmbH & Co. KGaA. Sie produziert mitten in Elmshorn ihre berühmten Köllnflocken und weitere Haferprodukte.

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Ich bin mal wieder fassungslos, wie es auf unseren Straßen zugeht!

Im Verlauf des gestrigen Sonntag bekam ich gleich zwei E-Mails mit Pressemeldungen der Feuerwehr im Kreis Pinneberg, die mich schockiert haben. Erst flüchtete ein Autofahrer nach einem Unfall in Pinneberg vom Unfallort und hinterließ eine 20 Kilometer lange Öl- und Kraftstoffspur bis nach Haseldorf. Und als die Feuerwehr die Straße sperrte, um die Fahrbahn zu reinigen, missachtete ein weiterer Autofahrer die Sperrung und fuhr einen der Feuerwehrleute an. Was ist bloß los mit diesen Leuten?

Man ist ja heutzutage leider schon einiges gewohnt in puncto Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr. Egal, ob man nun zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto unterwegs ist – überall wird gedrängelt, sind Verkehrsteilnehmer nur auf den eigenen Vorteil bedacht, achten nicht auf die Belange anderer und nehmen in gefährlichem Ausmaß hohe Risiken in Kauf, nur um ein paar Sekunden einzusparen oder irgendwelche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Weiterlesen


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Täglich mit der Bahn nach Hamburg heißt: Unser WhatsApp-Chat dreht sich nur ums Pendeln!

Mein Mann Christoph hat seit Anfang September einen neuen Job. Statt in Itzehoe arbeitet er nun in Hamburg, statt mit dem Auto fährt er nun mit der Regionalbahn zur Arbeit. Schon nach nur wenigen Wochen kann er eine traurige Anzahl unerfreulicher Pendler-Geschichten erzählen.

Wer diesem Blog schon eine Weile folgt, erinnert sich vielleicht an ein paar ältere Beiträge zum Thema Pendeln. Hier habe ich einmal beschrieben, wie wir wegen irgendeinem Bahn-Chaos mit dem Auto ins Theater fahren mussten, obwohl im Ticketpreis die Fahrt im HVV-Gesamtbereich eigentlich enthalten war. Hier habe ich mich mal über die Parkplatzsituation am Bahnhof ausgelassen. Beide Blogbeiträge stammen aus einer Zeit, als weder ich, noch Christoph regelmäßig mit der Bahn nach Hamburg pendeln mussten. Weiterlesen


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Betroffene und fassungslose Gesichter nach Vortrag des Seenotretters im Mühlencafé

Es war der Beitrag des Willkommensteams zur diesjährigen Interkulturellen Woche: ein Vortrag des Rettungssanitäters Kai Anders aus Itzehoe, der von seinen Einsätzen zur Seenotrettung mit der Organisation Sea-Watch berichtete, die bislang rund 30.000 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer das Leben gerettet hat.

Etwa 50 Menschen waren am 25. September 2019 der Einladung des Willkommensteams ins Mühlencafé gefolgt, um von Kai Anders aus erster Hand zu erfahren, wie die Organisation Sea-Watch entstanden ist, wie ein Einsatz zur Seenotrettung abläuft und was er persönlich dabei schon alles erlebt hat. Weiterlesen